Tipps & Tricks
 
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DROSSELN:

Variomatik Distanzring

Der Distanzring sitzt vor der Variomatik auf der Gleithülse. Davor ist die Riemenscheibe. Der Distanzring verhindert das der Keilriemen nach ganz außen Rutschen kann und somit die Übersetzung größer wird. Wenn die variomatik bis zum Anschlag gerutscht ist, dreht der Motor trotzdem noch höher, kann die Kraft aber nicht auf da Hinterrad übertragen !

Anleitung zum Entfernen der Drossel:

1. Als erstes müsst ihr alle Schrauben vom Variomatikdeckel auf der linken Seite des Rollers lösen und den Deckel abnehmen. Falls er klemmt, gleichmäßig und mit Gefühl aufhelbeln. Bei zu starker Beanspruchung kann das Lager für die Getriebewelle kaputt gehen.

2. Wenn ihr den Deckel abgenommen habt, seht ihr links die Variomatik hinter der Riemenscheibe und dem Lüfterrad. Die große Schraube löst ihr am besten mit einem Schlagschrauber. Wenn ihr keinen besitzt,geht auch ein Kolbenstopper oder ein Variomatik-Blockiertool um die Schraube zu lösen, sonst würde sich die Kurbelwelle mitdrehen. Wenn die Schraube ab ist, könnt ihr das Lüffterrad und die Riemenscheib abziehen.

3. Nun habt ihr freien Blick auf die Variomatik und den Distanzring der davor auf der Gleithülse sitzt. Diesen könnt ihr jetzt entfernen. Dann Setzt ihr die Riemenscheibe mit dem Lüfterrad wieder auf die kurbelwelle und dreht die Schraube zu. Wenn dies nicht mit einem Schlagschrauber macht, müsst ihr unbedingt eine Schraubensicherung (z.B. Loctite ) benutzen, da sich sonst die Schraube während der Fahrt durch die Vibrationen lösen und großen Schaden anrichten kann. Seit vorsichtig mit dem festdrehen, denn wenn das Gewinde der Kurbelwelle beschädigt wird, müsst ihr die Kurbelwelle auswechseln.

4. Wenn alles wieder an seinem Platz ist, könnt ihr den Variomatikdeckel wieder dran Schrauben und euch auf die Testfahrt freuen !



Gasschieberanschlag

Diese Drossel verhindert das man den Gasgriff bis zum Ende drehen kann.
Denn je mehr man dreht, desto schneller wird der Roller ( das wird sicherlichjeden klar sein ). Indem man an dem Gasgriff dreht, zieht der Gaszug die Schiebernadel im Vergaser hoch und das Gemisch hat freien Lauf zu Brennraum. Der Gasschieber sitzt auf dem Vergaser und ist das Verbindungsteil vom Gaszug zur Schiebernadel. Er ist ein Ring in dem Gasschieber der verhindert das die Schiebernadel bis ganz nach oben gezogen werden kann. Zum entdrosseln müsst ihr einach nur die 2 Schrauben auf dem Vergaser vom Gasschieber lösen, den Gasschieberherausziehen, den Ring entfernen und wieder draufschrauben. Niemals diese Drossel entfernen ohne das der Distanzring auch entfernt wurde, da der Motor sonst überdreht und erheblichen Schaden nehmen kann.


 

Vergaser

Bei einigen der neueren Rollern ist zwischen Vergaser und Luftfilter eine Scheibe mit Löchern drin. Sie verhindert volle Luftzufuhr. Diese Scheibe kann man einfach entfernen indem man den Luftfilter abzieht. Wenn man diese Drossel entfernt hat, muss man eine andere Hauptdüse in den Vergaser machen, weil das Gemisch sonst zu viel Luft bekommt und zu mager wird. Das bewirkt eine überhitzung des Zylinders.

Bei manchen Rollern ist am anderen Ende des Luftfilters noch so eine Art Schnorchel aus Gummi. Diesen zu entfernen bringt aber nur wenn mann man einen 70er einbaut. Natürlich ist dann auch wieder eine andere Vergaserabstimmung nötig.



Auspuff

1. Krümmerverengung:

In fast allen Auspüffen, ist eine Krümmerverengung oder Trichter eingeschweißt. Dieser Trichter verringert das ausströmen der Abgase. Mit diesem Trichter wird die Drehzahl verringert. In den unteren Drehzahlen fährt der Roller normal, aber ab ca 8.000 U/min hat er sein Limit. Meißtens ist die Drossel mit nur einem Schweißpunkt befestigt. Diesen kann man dann mit einem Dremel entfernen. Es gibt auch Auspüffe da ist die Drossel komplett eingeschweißt. Das ist dann etwas mehr Arbeit. Aber diese lohnt sich, denn der Roller hat nun eine bessere beschleunigung und kann höher drehen. ACHTUNG! Entfernt niemals die Auspuffdrossel wenn ihr den Distanzring noch drin habt. Dann überdreht der Motor und die Kurbelwelle und die KW-Lager gehen kapputt! Ich denke das will keiner !

2. Nebenluftfilter:

Beim HI-PER2 Piaggio-Motor ist eine Nebenluftfilteranlage verbaut. Diese dient zur Abgasrückführung. Sie verbessert die Abgas-Werte. Der Nebenluftfilter ist vorne am Auspuff angeschlossen, hinten geht ein Schlauch in den Bereich der Membran des Motors. Es ist dort ebenfalls ein Membranplättchen dafür vorhanden. Zu Tuningzwecken kann der Nebenluftfilter einfach offen gelassen werden. Die Membran bleibt dann zu, sodass der Motor keinen Schaden nehmen kann.

3. Blindrohre:

Das Blindrohr ist eine Drossel die einen Teil der Abgase "einfängt". Wenn die Abgase nicht vollständig nach draussen gelangen kann der Motor nicht seine volle Leistung entfalten. Man entfernt diese Drossel indem man das Rohr abflext und ein Metallstück ( z.B: eine Münze ) in der Loch schweißt. Zur "tarnung" kann man nun das Rohr wieder drauf schweißen, damit es nicht so auffällt !

Ansaugstutzen

Der Ansaugstutzen ist zwischen Motorblock und Vergaser. Bei fast allen Rollern ist dieser gedrosselt. Der Durchlass wurde sozusagen verengt, das nicht mehr so viel Sprit in den Brennraum gelangen kann. Man kann ihn entweder auffräsen oder einfach einen offenen kaufen, da man den gedrosselten später vielleicht nochmal brauchen könnte ! Beim auffräsen, sollte man vorsichtig sein das der Ansaugstuzten nicht irgendwo undicht ist. Bei Vergasern unter 16mm Durchmesser bringt das leider nicht sehr viel, da die Öffnung vom Ansaugstutzen für solche Vergaser schon ausreichend ist. Wenn man sich aber z.B. einen 17,5er Vegaser einbaut, muss man auch einen offenen Ansaugstuzen haben, weil der Vergaser sonst nicht seine volle Leistung bringen kann. Bei Gummi-Ansaugstutzen sollte man darauf achten das sich keine Risse bilden. Wenn welche enstanden sind, kann es sein das er falschluft zieht.


Elektronische Drossel

Die elektronische Drossel sitzt meißtens auf der linken Seite des Rollers zwischen CDI und Batterie. Sie verhindert höhere Drehzahlen. Man kann einfach die Kabel durchschneiden, das Kästchen entfernen und die Kabel wieder verbinden.




MOTOR:
Variomatik

Die Varomatik ist ein stufenloses übersetzungs System. Das heisst das die Übersetzung stufenlos je nach Drehzahl verändert wird. Die Variomatik besteht aus einer Fliehkraft-Kupplung ( rechts ) und einem Variator. Vor dem Variator ist die Riemenscheibe und das Lüfterrad. Dazwischen sitzt der Keilriemen. Auf der Kupplungsseite sitzt er in dem Wandler der hinter der Kupplung ist. Der Variator besteht aus einem Gehäuse, 6 Gewicht-Rollen, einer Gleithülse und einer Gleitscheibe die mit der Kurbelwelle verzahnt ist. Dadurch dreht der Variator sich mit der Kurbelwelle. Wenn die drehzahl steigt, steigen die Gewichte durch die Fliehkraft nach aussen und der Variator drück gegen den Keilriemen. Dadurch das die Flächen der Riemenscheibe und des Variators schräg sind, rutscht der Keilriemen immer weiter nach außen. Auf der anderen Seite wandert der Keilriemen dann automatisch nach innen und der Motor erreicht eine höhere Übersetzung.

Es gibt mehrere Tuning-Variatoren. Diese Unterscheiden sich im gegensatz zu dem Originalem in der Steigung der Fläche, in dem Gewicht, in den Gewicht-Rollen Laufflächen und in der Qualität. Mit einem Tuning-Variator kann eine höhere Drehzahl und eine viel bessere beschleunigung erzielt werden. Zu empfehlen ist die Malossi Multivar 2000, denn die ist besonders bei Piaggio Motoren die beste und die die am meißten Leistung erbringt. 

Abstimmung:

Sobald man einen anderen Variator oder sontige Tuningteile wie z.B. einen Aufpuff verbaut, muss man den Variator abstimmen. Das heisst austesten mit welchen Gewicht-Rollen der Motor am betsen läuft. So das er nicht überdreht und nicht zu niedrig dreht, sondern einen flüssigen aufbau von Drehzahlen hat. Wenn die Gewichte zu leicht sind, dreht der Motor zu hoch und hat weniger Leistung. Wenn die Gewichte zu schwer sind, kommt der Motor nicht aus den "Arsch". Das ist so wie wenn man versucht mit dem Fahrad im höchsten Gang anzufahren, oder im niedrigsten. Dann strampelt man sich "tot" und fährt trotzdem langsam. Es gibt also nur ein Gewicht, welches perfekt ist.

Es stimmt definitiv NICHT wenn man sagt: Leichtere Gewichte bringen eine bessere Beschleunigung, dafür weniger Endgeschwindigkeit, und schwerere Gewichte das Gegenteil !!!



 

Auspuff


Auspuffanlagen sind ein Bestandteil des Motors und für die optimale Leistungsentwicklung unerlässlich, besonders beim 2Takter. Also sind sie nicht nur für die Schalldämpfung verantwortlich!


Beim öffnen des Auslasses durch der Abwärtsbewegung des Kobens wird das heiße Abgas in den Krümmer, bzw. Diffuser gedrückt. Schallwellen werden als Echo reflektiert, wenn sie auf eine Wand stoßen. Trifft die Druckwelle im Auspuff auf das Rohrende, wird eine Unterdruckwelle reflektiert (mit Schallgeschwindigkeit). Deshalb gibt es die Expansionskammern in modernen Auspuffen. In ihnen entspannt sich das Abgas und erzeugt einen kräftigen Unterdruck, der sich bis ins Zylinderinnere fortsetzt. Das hat enorm vorteilhafte Auswirkungen auf die "Spülung", also das während des Auspuffvorganges vom Kurbelgehäuse durch die Überströmkanäle in den Zylinder drängende Frischgas. Die Vorverdichtung wird so zum Positiven hin erhöht.

 
Je nach Auspuffrohrlänge entsteht der Unterdruck nach unterschiedlicher Laufzeit der Druck-/Unterdruckwelle. Den Füllungsverbessernden Effekt erzielt man somit nur bei einer ganz bestimmten Drehzahl. Deshalb ist ein Konischer Diffuser (typischer Rennauspuff) besser. Hier entsteht über eine wesentlich längere Zeitspanne kontinuierlich Unterdruck. Das entleeren des Zylinders und Einströmen von Frischgas wird in einem breiteren Drehzahlband unterstützt, das sorgt für angenehme Leistungsentfaltung. Die Saughilfe kann sogar dafür sorgen, das Frischgas bis in den Auspuff strömt. Dort wäre es normalerweise nutzlos, doch es wurde die Auspuffblende erfunden. Aus sie trifft die Abgas-Druckwelle, wird reflektiert und drängt die aus dem Zylinder entfliehenden wertvollen Gemischanteile in den Zylinder zurück. Natürlich nur bei einer bestimmten Drehzahl. Abhilfe schafft, analog zum Diffuser, eine konische Form der Blende. Diffuser und Gegenkonus geben Rennauspuffen ihre charakteristische Birnenform.

Je nach dem wie lang der Resonanzkörper ist, entsteht bei einer anderen Drehzahl die maximale Leistung. Um das zu berechnen, gibt es unzählige Formeln, und da ihr keine Doktorarbeit schreiben wollt, sondern euren Roller tunen, werd ich die hier nicht aufführen, da es recht viele und komplizierte Formeln sind. Wenn man jedoch Schwingungsformeln, und alles andere in dem Thema versteht und das Material besitzt, ist man durchaus in der Lage, einen eigenen Auspuff zu berechnen und zu bauen. Dafür braucht man aber absolutes technisches Verständnis.


Zylinder

Der Zylinder ist sozusagen das "Herz" des Motors. Er besteht aus eiem Zylinderfuß, einem Zylinderkopf, einer Zündkerze womit das Gemisch gezündet wird und der Kolben womit das Gemisch hoch zur Zündkerze gerdrückt wird. Wenn das Gemisch gezündet wird, wird der Kolben durch die "Explosion" nach unten gedrückt. Der Schwung wird von die Kurbelwelle genutzt und der Kolben geht wieder nach oben. Dadurch entsteht ein Unterdruck und das neue Gemisch gelangt in den Zylinder über den Kolben, dieser presst das Gemisch wieder nach oben und es gibt wieder eine Explosion durch die Zündung der Zündkerze. Je gößer der Zylinder, desto größer ist die "Explosion". Und je größer die "Explosion", desto mehr Kraft hat der Motor. Die höchste Leistungssteigerung kann also durch einen größeren Zylinder erreicht werden. Für 50er Motoren gibt es Zylinder bis zu 70cm³ bzw. 80cm³ Hubraumgröße.

Bei diesen Tuningzylindern gibt es trotzdem enorme unterschiede. In den Steuerzeiten, Kanälen, Auslässe usw. ! Man kann diese verschiedenen Zylinder in 1. Sport- 2. Mid-Race- und 3. High-End Zylindern unterteilen. Die Sport Zylinder haben eine längere Lebensdauer haben aber nur ca. 8-10 PS. Mit High-End Zylindern und dem passendem Zubehör kann man bis zu 23 PS erreichen. Damit kann eine maximale Endgeschwindigkeit von bis zu 160 echten Km/h erreicht werden.


Kupplungsfedern wechseln

So, da ich bis vor kurzem auch vor dem "Problem" stand, meine Kullus zu wechseln, will ich jetz mal ein bisschen davon berichten. Ich hab meiner Meinung nach ne ganz ordentlich Methode gefunden ohne Spezialwerkzeug die hartnäckigen Dingers einzuhängen.

Was ihr dafür braucht:

- eine Stange, Stock
- dünnen, stabilen Draht
- Seitenschneider
- Kullus!

Ich gehe jetz mal davon aus das ihr die Kupplung schon offen habt. Erst mal geht es an die "Herstellung" von echtem Custom-Werkzeug

Das geht so:

Und soll dann am Ende so aussehen:

Jetz kann man anfangen die Kullus reinzuhängen. An einer Seite schonmal locker rein (habe gemerkt das die Seite, wie sie auf dem Bild ist, am leichtesten geht)!

Dann den offiziellen Kulluzieher am anderen Ende der Feder einhängen und ziehen was das Zeug hält. Nützlich ist es die Kupplung dabei vorsichtig zu fixieren, trotzdem noch mit einer Hand festhalten. Dann ordentlich anziehen und wenn ihr Glück habt is sie jetz schon drinnen, wenn nicht noch ein bisschen mit der Zange ganz reinklopfen (dazu sollte man sich Hilfe suchen)

Jetz kommt der kleine Haken an der Sache:

Wer mal logisch mitgedacht hat wird bemerken, das die kleine "Lasche" die immernoch an der Feder hängt, nichtmehr rausgeht. Da hilft nur der radikale Weg: abzwicken und rauspopeln!

Muss man sich halt für jede Feder nen neuen Draht biegen, ist aber in ein paar Sekunden geschehen. Nachher kann man sein Werk begutachten. In meinem Fall gelbe Malossis, ging sehr flott, aber man muss schon bisschen ziehen!



Anleitung zum polieren

1. Benötigte Materialien:

- Schleifpapier mit den Körnungen von 80-1000
- evtl. einen Dreieckschleifer, wenn ihr nicht alles von Hand schleifen wollt
- Abbeizer (erspart viel mühsames schleifen bei z.B. Felgen) - Drahtbürste (zum abbürsten des sufgeweichten Lackes) - ein Polier-Set z.B. von Louis oder aus dem Baumarkt; so ein Polier-Set beinhaltet eine Vorpolierscheibe (grob), eine mittel feine Polierscheibe, und eine Nachpolierscheibe (fein), einen Bohrmaschinen Aufsatz womit man die Scheiben in eine Bohrmaschine einspannen kann, Vorpolitur- und Feinpolitur-Wachs
- eine Alu-Polier Paste z.B. Autosol oder Alumagic (bringen viel mehr Glanz als das Wachs welchen in den Polier-Sets enthalten ist)


2. Lack entfernen

Teile wie der Variomtikdeckel oder die Felgen haben eine sehr dicke Lackschicht, welche sehr schlecht zu schleifen ist! Für die Teile könnt ihr den Abbeizer benutzen! Streicht das Werkstück schön dick mit Abbeizer ein und umhüllt es mit Frischhaltefolie, damit der Abbeizer länger wirken kann und nicht antrocknet! Benutzt zum einstreichen unbedingt Handschuhe, weil der Abbezier sehr Aggressiv auf der Haut wirkt! Nach ca. 1-2 Stunden warten, könnt ihr die Frischhaltefolie wieder ab machen und den Abbeizer mit einem Einweg-Lappen abwischen! Nun könnt ihr den Lack mit einem Spachtel oder ähnlichem herunter kratzen! Falls noch Reste übrig bleiben, könnt ihr den Vorgang nochmal wiederholen, bis das Werkstück komplett von Lack entfernt ist! Wenn ein zu polierendes Teil nur eine dünne Lackschicht besitzt, kann man den Lack auch einfach abschleifen!

3. Schleifen

Jetzt wo das Werkstück vom Lack entfernt ist, müsst ihr die Flächen komplett glatt schleifen, um eine perfekte Oberfläche zubekommen! Ihr fangt am besten mit 80er oder 120er Schleifpapier an und schleift alle Unebenheiten oder Poren weg! Wenn dann nur noch die Schleifspuren zu sehen sind, und die Oberfläche von Unebenheiten, Poren etc. entfernt ist, schleift die Schleifspuren Schrittweise mit der jeweiligen immer feiner werdenden Körnung (120er-1000er) gründlich über, bis ihr schließlich bei dem 1000er Schleifpapier angekommen seid! Wenn am Ende keine Schleifspuren oder Poren zu sehen sind, könnt ihr anfangen mit dem polieren! Wenn nicht, müsst ihr die Stellen nochmals schleifen!

4. Polieren

Wenn ihr gründlich geschliffen habt, wird das Ergebnis des polierens sehr gut! Die Vorarbeit ist beim Polieren das wichtigste und entscheidenste zu einem guten Ergebnis! Jetzt könnt ihr das Werkstück mit der Vorpolierscheibe und er Vorpolierpaste überpolieren! Dann könnt ihr mit der normales Polierpaste des Poliersets und der mittelfeinen Scheibe polieren und dann mit der speziellen Alu-Politur (z.B. Autosol) und der feinen Hochglanz-Polierscheibe! Nehmt euch beim polieren besonders viel Zeit und poliert gründlich alle Stellen von dem Werkstück! Poliert solange bis ihr mit dem Glanz zufrieden seid und der Glanz nicht mehr besser wird!

Wenn ihr gründlich und gut gearbeitet habt, wird euer Ergebnis so aussehen:


Anleitung zum fräsen

Was ihr zum fräsen braucht:

Eigentlich brauch ihr nur eine Minifräse von Dremel oder einer anderen Marke und am besten viele verschiedene Diamantfräser! Wichtig ist eine Diamanttrennscheibe! Die Minifräse und die Aufsätze bekommt ihr im Baumarkt oder bei Ebay! Wenn ihr nicht einen teuren Dremel kaufen wollt, reicht auch eine Minifräse von einer Billigmarke!



Als erstes überlegt ihr euch was ihr in eure Verkleidung fräsen wollt! Am besten ihr denk euch selber etwas aus und zeichnet es auf ein Blatt Papier! Ihr könnt euch aber auch einfach etwas bei Google suchen! Wenn ihr euch entschieden habt welche fräsung ihr wollt, zeichnet sie auf ein Blatt Papier oder druckt es aus! Schneidet es dann aus, schleift die zu fräsende Verkleidung vorher an und klebt das ausgeschnitte Symbol/Schriftzug an die richtige Stelle der Verkleidung! Dann nehmt euch einen Stift und malt die Konturen der fräsung ab! Wenn ihr fertig seid, zieht das Papier wieder ab und wischt den Kleber wieder weg!

Bevor ihr anfangt zu fräsen, müsst ihr darauf achten, dass z.B. bei dem Buchstaben "O" der Kreis in der Mitte entweder nicht beschädigt wird und ihr das Teil später auf das Racinggitter, welches dahinter kommt klebt, oder eine Verbindung nach aussen stehen lasst, damit es halt hat! Nehmt euch am besten eine Trennscheibe und schneidet die Konturen, soweit es mit der Trennscheibe geht nach! Dann nehmt ihr einen normalen Fräsaufsatz nach benötigter Größe und Form und fräst den Rest weg! Ecken und Stellen welche sehr schmal sind, könnt ihr dann mit einem schmalen spitzen Aufsatz wegfräsen! Wenn alle Kanten und Ecken schön sauber gefräst sind, müsst ihr euer Verkleidungsteil neu lackieren! Eine Anleitung dazu gibt es ebenfalls hier auf der Seite! Wenn das Teil fertig lackiert ist, könnt ihr die Fräsung mit Racinggitter hinterlegen! Dieses klebt ihr am besten mit Heißkleber fest! Dann könnt ihr die Fräsung noch mit LED'S, Neon, oder Kaltlichtkathoden von hinten Beleuchten, welches die Fräsung bei Nacht besonders Auffällig macht!

 
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